Undervalued-Shares.de - Investmentrecherchen des weltreisenden Börsenjournalisten Swen Lorenz

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Wieso ich schreibe

   

Swen Lorenz ist Unternehmer, aktiver Investor, Analyst und Buchautor. Der 33jährige hat für rund 40 Publikationen in sieben Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich, USA, Großbritannien, Spanien und Südafrika) als freier Autor gearbeitet. Er ist zweitgrößter Aktionär des unabhängigen deutschen Vermögens-verwalters PEH, einem Unternehmen mit derzeit rund 5 Mrd. Euro Kundenvermögen unter Verwaltung. Auf der britischen Kanalinsel Sark betrieb er eine Weile das Dixcart Hotel, eine fast 400 Jahre alte Herberge (die er anschliessend an zwei Milliardärsbrüder verkaufte). Neben der Verwaltung seiner Beteiligungen an notierten und nicht notierten Unternehmen kümmert er sich aktiv um den Aufbau einer Berufsschule auf den Galapagosinseln. Seine Bücher erscheinen in Deutschland im Börsenmedienverlag.

Gut versteckt vor neugierigen Blicken, liegt tief unter Monacos legendärem Hôtel de Paris einer der exklusivsten, teuersten und schönsten Weinkeller der Welt.


Buchstäblich in den nackten Fels der zum Meer hin abfallenden Alpen geschlagen, können Sie im Labyrinth der Kellergänge über 300.000 Flaschen begutachten. Sie könnten dem Sommelier des Hotels wohl jeden beliebigen Jahrgang der feinsten Weine der Erde benennen. Aller Wahrscheinlichkeit nach würde er Ihnen binnen Sekunden die zugehörige Flasche präsentieren. Sogar vom seltenen 1945'er Chateau Lafite finden sich noch genügend Exemplare in den Gewölben, um damit eine ganze Festtafel zu bestücken. Vor Jahrzehnten für Pfennigbeträge gekauft, kosten diese Flaschen heute über 20.000 Euro, wenn Sie sich eine davon in einem der Restaurants des Hotels servieren lassen. Idealerweise sollten Sie eine solche Köstlichkeit natürlich nur im Hotelrestaurant von Alain Ducasse gönnen, dem berühmten 3-Sterne-Koch. Im Hôtel de Paris spielt sich schlicht alles auf absolutem Spitzenniveau ab.


Diese Schätze lagen - buchstäblich - jahrelang unbeachtet im Keller. Weinkenner wussten die unerschöpflichen Vorräte des Hotelkellers zwar schon lange zu schätzen. Aus Investorensicht dagegen war dieser Aktivposten bislang völlig vernachlässigt.


Der Weinkeller mitsamt Inhalt gehört einer börsennotierten Gesellschaft, so dass der Wert der dort gelagerten Weine auch für Börsianer von entscheidendem Interesse ist. Die Société de Bains de Mére et du Cércle d'Etrangers ist bereits seit über einem Jahrhundert an der Börse in Paris gelistet.


Die Aktie ist nicht nur dank der Weine eine lohnende Anlage. Als Besitzerin des Kasinomonopols in Monaco hat das Unternehmen sowieso schon die sprichwörtliche Lizenz zum Gelddrucken. Schließlich weiß jedermann, dass das Kasino immer gewinnt. Trotzdem hatten es die Researchabteilungen von Investmentbanken, Brokern und Fondsgesellschaften jahrelang schlicht verschlafen, auf eine der am stärksten unterbewerteten Gesellschaften Europas aufmerksam zu werden.


Der Gesellschaft gehört eine der weltweit größten Sammlungen von Trophäenimmobilien. Alles, was Sie in Monaco um den noblen "Place du Casino" herum sehen, gehört der Société de Bains de Mére - einschliesslich der Straßen und Gärten. Trotz der erstklassigen Immobiliensubstanz notierte die Aktie damals zu einem Preis, der nur 20% des Wertes der Immobilien entsprach. Das Unternehmen war schuldenfrei und hatte kaum je auch nur 1% Leerstandsquote in den vermieteten Objekten. Ganz klar, diese Aktie wies nur ein geringes Kursrisiko, aber umso größere Kurschancen auf.


Der einzige, der darauf aufmerksam wurde, war ein freiberuflicher Journalist deutscher Abstammung, der eine kostenlose Internetseite betreibt.


Anderen die entscheidende Nasenlänge voraus sein


Die schwach beleuchteten Kellergewölbe des Hôtel de Paris sind nicht gerade der Ort, an dem man unter normalen Umständen Vorträge über lukrative Investments zu hören bekommt. Am 22. September 2005 fand jedoch eine Ausnahme statt. An diesem Abend traf sich eine Gruppe von rund 30 Investoren, um an just jenem Ort ihre besten Investmentideen auszutauschen.


Knapp 18 Monate zuvor hatten die meisten dieser Anleger Aktien der besagten monegassischen Kasino-, Immobilien- und Hotelgesellschaft gekauft. Diese Gesellschaft betreibt etliche der Herzstücke des Fürstentums Monaco, dem seit jeher bevorzugten Zufluchtsort für steuermüde Millionäre und Milliardäre. Diese Investoren erwarben die monegassische Immobiliensubstanz nicht nur zum Discounttarif, da sie nur 20% des Substanzwertes bezahlten. Sie stiegen auch erst dann ein, als bereits ein Grund erkennbar war, wieso sich die Aktie zukünftig ihrem wesentlich höheren Substanzwert annähern sollte. Analysten würden von einem wertschaffenden Katalysator (englisch: 'value catalyst') sprechen - einem Faktor, der eine Entwicklung beschleunigt herbeiführt.


Eine unterbewertete Aktie zu finden, ist eine Sache. Gleichzeitig auch einen stichhaltigen Grund zu finden, wieso es mit der Unterbewertung bald zu Ende sein soll, eine ganz andere. Die Strategie, nach solchen Situationen zu suchen, wird im Anlagesektor als 'event-driven' beschrieben. Ohne ein Ereignis (das 'event') könnte die Aktie bis zum St. Nimmerleinstag auf dem niedrigen, unterbewerteten Niveau verharren. Mit dem passenden Event dagegen stellt das unterbewertete Papier eine aussichtsreiche Anlage dar. Dann besteht die Aussicht auf einen unmittelbar bevorstehenden Kursgewinn.


Die meisten Teilnehmer dieses Investorenabends saßen zu diesem Zeitpunkt bereits auf rund 200% Gewinn. Diesen Gewinn hatten sie mit einem Investment erzielt, das nur ein denkbar niedriges Risiko aufgewiesen hatte. In schuldenfreie, voll vermietete Immobilien in 1a-Lagen zu investieren, ist schließlich nicht mit besonders hohen Risiken verbunden - zumal dann, wenn man nur 20% des Marktwertes bezahlt. Diese Aktie rechtzeitig gefunden und gekauft zu haben, war ein Coup, den es zu Feiern galt. Wo sonst hätte man sich also treffen sollen, als im Hôtel de Paris? Das Hotel gehört schließlich auch zur betroffenen Gesellschaft, weshalb die angereisten Investoren den Abend umso mehr genießen konnten. Sie wussten, dass ihnen ein Teil dieser Immobilien gehört und die Kosten für den Abend in die Kassen der eigenen Gesellschaft fließen würden. Entsprechend sprach sie der eigens hinzugekommene Hoteldirektor denn auch als 'meine lieben Arbeitgeber' an.


Eineinhalb Jahre zuvor waren diese Investoren die allerersten Börsianer gewesen, die überhaupt je die gesammelten und im Detail analysierten Hintergründe dieser Gesellschaft erfahren hatten. Seinerzeit war ein 95 Seiten starker Report über das Unternehmen im Internet erschienen. Der Bericht legte dar, wie die Regierung dieses winzigen Fürstentums gerade daran arbeitete, die knappe Landfläche des Zwergenstaates zu erweitern. Monaco wollte ins Meer expandieren, durch den Bau schwimmender Gebäude - wozu auch schwimmende Wolkenkratzer zählten.


Von einigen Tageszeitungen als unsinniges Hirngespinst oder gar als Betrug an Anlegern bezeichnet, sollte diese abenteuerlichste aller Aussagen schließlich offiziell bestätigt werden. Im Dezember 2005 gab die Regierung des Fürstentums offiziell bekannt, ein derartiges Projekt ausschreiben zu wollen. Mittlerweile arbeiten einige der besten Architektenbüros der Welt daran, für dieses Milliardenprojekt geeignete Lösungen zu finden (lesen Sie hierzu bitte auch den im März 2007 aktualisierten Monaco-Report).


Außer einer kostenlosen Internetseite, die von einem deutschstämmigen, freiberuflichen Journalisten geschrieben wird, war niemand sonst rechtzeitig auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Kein Wunder, dass die Teilnehmer dieses besonderen Abends in Monaco auch deshalb angereist waren, weil der Autor versprochen hatte, über feinem Dessertwein und Eiscreme seine nächste Investmentidee vorzustellen. Abermals war er auf ein Investment gestoßen, über das bis dahin noch niemand sonst berichtet hatte.


Tatsächlich hatte über dieses neue Investment bis dahin kein einziger Journalist auch nur eine einzige Zeile geschrieben. Die Teilnehmer dieses Abends konnten mithin als allererste in dieses Papier investieren.


Wie jeder weiß, lohnt es sich an der Börse besonders, schneller als alle anderen zu sein.


Eine besondere Nische der Finanzberichterstattung


Anlageempfehlungen zu publizieren, ist ein undankbares Geschäft. Ich bin in der Lage, mir hierzu ein Urteil erlauben zu können. In den vergangenen 16 Jahren habe ich für rund 40 Investmentpublikationen in sechs Ländern geschrieben: in den USA, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Österreich und Südafrika. Nach derart viel Plackerei an der Tastatur glaube ich, einiges an Praxiserfahrung und Brancheneinsichten zu diesem Thema beisteuern zu können.


Ich dürfte für mehr Investmentpublikationen geschrieben haben, als so ziemlich jeder andere Journalist in diesem Geschäft. Mein allerletzter kommerzieller Börsenbrief wurde simultan in den USA, Großbritannien und Deutschland verlegt - den drei größten Märkten für Börsenbriefe.


Als ich die Leitung dieses Börsenbriefs abgab, mussten mich drei Autoren ersetzen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich extrem schnell schreibe?


Ich besitze sogar eine kleine Sammlung von historischen Artefakten der Börsenbriefbranche. Hätten Sie gewusst, dass das Wall Street Journal einmal als Börsenbrief - buchstäblich als Tippdienst - angefangen hatte? Genau das war es, als die Gründer des Wall Street Journal im Jahr 1883 die erste Ausgabe dieser Publikation verlegten. Die täglichen Ausgaben wurden damals noch per Boten in die Büros des New Yorker Bankendistrikts zugestellt. Erst nach sechs Jahren wurde aus dem Börsenbrief eine echte Zeitung. Kein Zweifel, aus manchem Börsenbriefschreiber wurde etwas.


Börsenbriefe sind eine der faszinierendsten Publikationen, die Sie im gesamten Verlagssektor finden können. Hier finden Sie die Sichtweisen und Informationen, die in der Tagespresse (noch) nicht zu finden sind. Börsenbriefe leben nicht von Anzeigen, sondern einzig und alleine davon, ihren Lesern geldwerte und interessante Informationen zu liefern. Diese Publikationen können nur am Markt überleben, wenn sie einmalige Informationen liefern.


Wie Sie sehen, war das Börsenbriefgeschäft eineinhalb Jahrzehnte lang mein Leben. Mit 15 Jahren in das Business eingestiegen, verfolgte ich es mit ebenso viel Energie wie Leidenschaft. Ich schmiss sogar mein Studium frühzeitig hin, um mich ganz der Schreiberei widmen zu können.


Zum Ende kam meine Karriere im April 2005.


Damals schmiss ich, aus Frust über die Nachteile dieses Geschäfts, den Bettel hin.


Das Für und Wider von Börsenbriefen


Ich werde mich jetzt wohl ein wenig zynisch anhören. Zugegeben, vielleicht füge ich dem Geschäft nun auch ein klein wenig Unrecht zu. In dieser Branche gibt es eine ganze Menge Leute, die mit viel Engagement, Mühe und Aufmerksamkeit fürs Detail an die Arbeit gehen. Andere Leute durch den Schlamm zu ziehen, ist nicht meine Art.


Jedoch hat dieses Geschäft auch einen ganz wesentlichen Nachteil. Einen, der mich jahrelang gestört hatte. Einen, der mich schließlich dazu trieb, nur noch kostenlos im Internet zu schreiben (und Bücher zu verfassen). An dieser Stelle muss ich mir diesen alten Frust einfach einmal von der Seele schreiben.


Etwas vereinfacht ausgedrückt, gibt es einen großen Unterschied dazwischen, seinen Lesern den besten möglichen Rat zu geben und die meisten Abonnements zu verkaufen. Das meiste Geld verdient ein Börsenbriefautor nicht, indem er seinen Lesern den optimalen Anlagerat gibt. Vielmehr kann man das meiste Geld in diesem Geschäft verdienen, indem man der Masse nach dem Mund spricht und diejenigen Aktien empfiehlt, die bereits am stärksten gestiegen sind.


Die alte Börsenweisheit "Niedrig kaufen und hoch verkaufen" sollte eigentlich so einfach zu befolgen sein. Ganz gemäß dem alten Klischee, schaffen es jedoch 99% der Anleger nicht, wirklich gegen den Strom zu schwimmen.


Es liegt in der Natur des Menschen, dass er es am liebsten hat, wenn seine eigene, bereits vorhandene Meinung bestätigt wird. Das gibt ein wohliges Gefühl, es doch sowieso schon alles gewusst zu haben. Die meisten Abonnements verkauft deshalb, wer mit seinem Börsenbrief schlicht die vorhandene Meinung der Leser bestätigt.


Ich kann von mir behaupten, in dieses Geschäft detaillierten Einblick gehabt zu haben. Einige der Börsenbriefe, die ich während meiner Karriere verfasste, gehörten mir selbst. Ich kannte die Umsatzzahlen, die Stornoquoten sowie die Resultate von Werbemaßnahmen.


Raten Sie einmal, welche Art von Börsenbrief im März 2000 die höchsten Leserzahlen generierte? Natürlich Börsenbriefe über Internetaktien. Diese Briefe hatten nicht nur die höchsten Leserzahlen aufgebaut. Auch in der Neuwerbung brachten diese Briefe die besten Resultate. Zu einer Zeit, zu der man den gesamten Internetsektor aus dem Depot hätte räumen müssen, drängelten sich Neuleser gerade darum, einen Abonnementvertrag abschließen zu dürfen und Kaufempfehlungen für Internetaktien lesen zu können.


Börsenbriefe über Substanzaktien wollte damals niemand lesen. Neuleser für diese Art von Brief zu finden, war seinerzeit schlicht unmöglich. Die Werbekosten für diese Produkte übertrafen die Einnahmen aus dem müden Neuzugang einiger weniger Leser um ein Mehrfaches. Wer Verleger von Börsenbriefen war, konnte gar nicht anders, als der Masse jene Form von Futter vorzuwerfen, nach dem sie gierte. Alles andere wäre unternehmerischer Selbstmord gewesen. Und wer entlässt schon gerne seine Mitarbeiter, wer möchte schon sein eigenes Unternehmen in den Konkurs treiben?


Im Börsenbriefgeschäft verkauft derjenige die meisten Abos, der prozyklischen Rat austeilt. Wer antizyklischen Rat zu bieten hat, nagt vergleichsweise am Hungertuch.


In die gleich Trompete zu blasen, wie alle anderen, liegt mir nicht. Mir macht es nichts aus, von einer österreichischen Tageszeitung als Betrüger beschimpft zu werden, weil ich vermeintlich unsinnige Geschichten über schwimmende Städte veröffentlichte. Wenn ich meine Recherchen durchgeführt und mir eine Meinung gebildet habe, kommt es mir nur auf zwei Dinge an. Ich will langfristig Recht behalten, und auf diese Weise gleich auch noch ein paar Euro hinzuverdienen. Das einzige Genörgel, das ich wirklich ernst nehme, ist das meiner Freundin. Denn mit ihrem Vorwurf, dass ich viel zu viel Zeit am Rechner verbringe und während unserer gemeinsamen Urlaubsreisen ständig Fotos von Baustellen schieße, hat sie uneingeschränkt recht.


Mein Ziel ist es, in jene Ecken zu schauen, die andere übersehen haben. Diese Arbeit macht mir Spaß, dabei blühe ich auf. Ob anschließend irgendjemand meine Texte liest, ist zweitrangig. Schreiben ist für mich seit jeher auch ein Prozess, einfach nur meine Gedanken zu ordnen. Selbst, wenn ich mein einziger Leser wäre, würde ich weiterhin Studien, Artikel und Bücher verfassen.


Die Aktie, über die niemand schreiben wollte


Gerne gebe ich Ihnen ein Beispiel, mit welchen Hindernissen Börsenautoren zu kämpfen haben, wenn sie eine wirklich neue Idee finden.


Einer meiner größten Investmentcoups war es, in die irakische Ölindustrie zu investieren bevor der zweite Irakkrieg ausbrach.


Im Januar 2002 versuchte ich, einen Verlag zu finden, der meine diesbezügliche Story veröffentlichen würde. Bei meinen Recherchen war ich auf eine kleine Ölexplorationsgesellschaft gestoßen, die im Irak die Arbeit aufnehmen wollte, sowie der Krieg beendet war. In den Wochen unmittelbar vor Kriegsausbruch getraute sich jedoch niemand, eine Investmentempfehlung über dieses heiße Thema zu veröffentlichen. Die Aktie war zu schlecht handelbar, die Geschichte zu unkonventionell, das Thema politisch zu heiß. Welcher Leser würde schon über Gewinne im Irak lesen wollen, wenn über die Fernsehbildschirme gerade Berichte über die letzten Kriegsvorbereitungen flimmerten?


Am Ende gab ich die Geschichte umsonst an einen Verlag. Ein winziger Nischenverlag auf den Kanarischen Inseln druckte die Anlageempfehlung. Kaum mehr als einhundert oder zweihundert Leser dürften den damaligen Bericht erhalten haben. Für diese Aktie von extrem antizyklischen Investmentrat gibt es schlicht keinen kommerziellen Markt.


Wenigstens hatte ich es geschafft, meine Recherchen schließlich doch noch in gedruckter Form in Händen zu halten. Das Autorenherz hatte somit einige Befriedigung gefunden.


Damals wurde das betroffene Papier bei Kursen um 3 pence gehandelt.


Nur 18 Monate später war die Aktie auf 150 pence gestiegen.


Womit ich mich heute beschäftigte


Letztlich fand sich doch noch ein Verlag, der meine Irak-Ölgeschichte drucken wollte. Das war aber erst der Fall, nachdem die Aktie bereits aberwitzige 700% gestiegen war.


Wieder einmal erwies sich, dass die meisten Anleger nur diejenigen Aktien kaufen, die bereits stark gestiegen sind. Das menschliche Gehirn scheint darauf gepolt zu sein, bestehende Trends fortzuschreiben. Eine Aktie, die bereits gestiegen ist, steigt eben hoffentlich noch ein bisschen weiter? Das zumindest glauben die meisten Anleger.


Tatsächlich stieg das betroffene Papier in diesem Fall auch vom höheren Niveau aus noch mal um einige hundert Prozent. In den meisten Fällen geht so eine Strategie jedoch früher oder später gründlich schief.


Heute muss ich mich nicht mehr damit abmühen, unwillige Verleger von meinen Ideen zu überzeugen. Börsenbriefe zu verkaufen, ist nicht mehr mein Geschäft. Ich habe dieses Business verlassen und werde - das weiß ich mit absoluter Sicherheit - nie mehr einen kommerziellen Börsenbrief verlegen.


Das heißt natürlich nicht, dass ich überhaupt nicht mehr schreibe.


Ich bin nach wie vor Autor einiger Kolumnen in Magazinen und Branchenpublikationen. Ich schreibe über Märkte im Allgemeinen, über interessante Großanleger (die ich teilweise auch persönlich kenne) sowie über ungewöhnliche Spekulationen. Eine dieser Kolumnen erscheint in "DerAktionär", dem größten Anlegermagazin Deutschlands. Regelmäßig können Sie auch in "MoneyWeek" von mir lesen, dem zwar nicht größten, nach meinem Dafürhalten aber besten britischen Geldanlagemagazin. All diese Posten halte ich schlicht aus Spaß an der Sache. Deshalb konnte mich auch ein Stellenangebot der Financial Times nicht hinterm Ofen hervorlocken.


Einmal im Jahr bringe ich ein neues Buch heraus. Das zumindest ist mein Plan für die kommenden Jahre. Im März 2006 erschien das Erste. Die Bücher sind quasi ein Reisetagebuch mit hinzu gemischtem Anlagerat. Im März 2007 kommt das Zweite heraus. Mehr dazu können Sie auf dieser Internetseite in der Sektion Bücher nachlesen. Und falls Sie ein signiertes Exemplar möchten, schreiben Sie mir einfach eine Email.


Ich gebe zwar keine einzelnen Anlageempfehlungen. Alle meine Veröffentlichungen sollen dem geneigten Leser nur als Anhaltspunkt für eigene Recherchen dienen. Wer meine Berichte liest, muss selbst entscheiden, ob sich aus diesen Informationen der Schluss ergibt, diese oder jene Aktie kaufen zu müssen. Für mich ergibt sich aus meiner Schreiberei die Möglichkeit, mit alten und neuen Konakten in Verbindung zu bleiben. Auf diese Weise gelange ich gelegentlich auf bequeme Weise an die eine oder andere neue Idee. Schließlich muss man nicht immer alles selber wissen, solange man gute Leute hat, die einem auch einmal etwas zuliefern.


Ein ebenso großes wie wertvolles Netzwerk


Nachdem ich rund mein halbes Leben in der schreibenden Zunft verbracht habe, kenne ich fast schon zu viele Leute, um mit jedem Einzelnen in ständigem Kontakt zu bleiben. Mein Emailpostfach quillt täglich über.


Die Internetseite Undervalued-Shares war insofern nur ein logischer Schritt für mich. Indem ich meine Gedanken zentral auf einer Internetseite veröffentliche, muss ich nicht mit jedem Einzelnen individuell in Kontakt bleiben, um einmal eine Idee zu kommunizieren. Ich kann sowieso kaum mehr mit der Flut von Emails mithalten. Alles, was mir dabei hilft, effizient zu kommunizieren, wird bei mir im Haus sofort umgesetzt. Deshalb auch diese Internetseite.


Ein Online-Tagebuch zu veröffentlichen - www.Undervalued-Shares.com - ist meine Art, mit meinem Netzwerk in Kontakt zu bleiben. Diese Internetseite wird nie ein kommerzielles Projekt sein. Wer mag, kann sich hier die eine oder andere Idee für Eigenrecherchen beschaffen. Andere mögen schlicht nur ein Auge darauf werfen, in welcher Ecke des Globus ich mich gerade herumtreibe und wo ich mein eigenes Geld investiere. Für diese Internetseite wird es jedoch keine kommerzielle Werbung im herkömmlichen Sinne geben. Schließlich habe ich nichts zu verkaufen - mit Ausnahme meiner Bücher natürlich, aber der Erlös aus deren Verkauf wird von mir sowieso nur in gemeinnützige Zwecke gesteckt (siehe auch die Sektion ?Special Edition? auf dieser Seite). Insofern macht es für mich auch keinen Sinn, großen Aufwand mit einem geschlossenem Benutzerkreis oder Passwörtern zu betreiben. Wer möchte, kann diese Seite für sich nutzen. Wen es nicht interessiert, womit ich meinen Tag verbringe, der findet im Internet Millionen andere, wesentlich bessere Seiten.


Wenn Sie diese Seite nutzen, sollten Sie eine bestimmte Sache immer im Kopf behaltne. Alles, was Sie auf dieser Internetseite lesen, stammt aus der Feder eines Autors, der befangen ist. Denn auf dieser Seite lesen Sie über Investments, die ich zum großen Teil selber besitze.


Ich war immer fest davon überzeugt, dass Autoren von Investmentinformationen auch selbst in die von ihnen beschriebenen Anlagen investieren sollten. Eigentlich sollte es meines Erachtens gesetzlich vorgeschrieben werden, dass Börsenjournalisten einen Teil ihres eigenen Geldes auf ihre eigenen Geschichten setzen müssen. Das würde dazu führen, dass es so manch nachlässig geschriebene Story erst gar nicht in den Druck schafft.


Etliche Verlage verbieten ihren Mitarbeitern heute aber, in die eigenen Empfehlungen Geld zu stecken.


Wieso das den Leser aber gehörig Geld kosten kann, erfahren Sie jetzt von mir im Zusammenhang mit einer weiteren Geschichte aus Monaco.


Der unschätzbare Wert von Recherchen vor Ort


Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Börsenjournalismus.


Sie können sich als Journalist in ihrem Elfenbeinturm verkriechen und mit denjenigen Informationen arbeiten, die Ihnen von außen zugeliefert werden. Damit meine ich Geschäftsberichte, PR-Mitteilungen und Werbebroschüren. Eines kann ich Ihnen versichern: Was Sie von PR-Leuten bekommen, ist an der Börse ziemlich wertlos.


Alternativ können Sie auch einfach mit Fernglas und Notizblock ins Feld ziehen, Ihre eigenen Beobachtungen machen und dort nach den dicksten Gewinnen jagen, wo Ihnen niemand in die Quere kommt.


Sie werden bereits erahnt haben, dass ich ausschließlich die letztgenannte Methodik verfolge.


Im Juli 2005 besuchte ich eine Hauptversammlung, auf der ich die entscheidenden Hinweise für meine Investmentpräsentation in Monaco fand. Einmal mehr zeigte sich, dass man eben doch das eigene Haus verlassen muss, um entscheidenden Informationen auf die Spur zu kommen.


Gerade mal zwei außen stehende Aktionäre hatten sich auf die Hauptversammlung dieser Gesellschaft eingefunden. Einer davon war ein lokaler Pensionär, der wohl auf den kostenlosen Kaffee scharf war. Der andere war ich.


Die Hauptversammlung glich einem Exklusivinterview mit dem Vorstand. Ich konnte die entscheidenden Personen quasi direkt interviewen und mir auf diese Weise Informationen beschaffen, die zwar keine Insiderinformationen im juristischen Sinne darstellten (schließlich war die Hauptversammlung öffentlich), in dieser Form aber noch niemandem sonst zugänglich waren. Ebenso unnötig zu erwähnen, dass diese Informationen auch noch nirgendwo abgedruckt worden waren.


Hätte ich keine Aktien dieser Gesellschaft besessen, wäre ich nie in den Besitz dieser Informationen gelangt. Schließlich wird man ja nur als Aktionär in eine Hauptversammlung eingelassen. Ehrlich gesagt hätte ich mir auch nie die Mühe gemacht, in dieses entlegene Dorf zu fahren, wenn ich nicht von einem Gewinndenken getrieben worden wäre.


Auch die Tatsache, dass ich genügend Aktien vertrat, um vom Management ernst genommen zu werden, half enorm. Ein Journalist, der bei einer Tageszeitung in Lohn und Brot steht oder sich mit einer einzigen popeligen Aktie Eintritt verschafft, hätte diese Recherche schlicht nie durchführen können, und wahrscheinlich nicht einmal durchführen wollen. Wieso auch zu Hauptversammlungen fahren, wenn man im Büro mit Pressemitteilungen zugeschüttet wird? Einzig, aus Pressemitteilungen kann man kaum je an der Börse einen Gewinn machen. Denn was darin zu lesen ist, kann ja gleichzeitig von Millionen anderer Börsianer gelesen werden.


Wie Sie sehen, lohnt es sich, ähnlich einem Lachs gegen den Strom den mühsamen Weg zurück zur Quelle zu schwimmen.


Hätte ich mir diese Arbeit nicht selbst aufgebürdet, wäre es nie zu der besagten Präsentation in Monaco gekommen. Meine Freunde hätten diesen Abend nie mit besagtem Gewinn abgeschlossen (zumindest gilt das für diejenigen, die anschließend in das Papier investierten). Und einmal mehr erwies sich, dass man mit aufwändigen Recherchen der breiten Masse schlicht die entscheidende Nasenlänge voraus sein kann.


Insofern hat es auch seinen besonderen Wert, wenn ein Börsenjournalist in seine eigenen Empfehlungen investiert. Ein Grund mehr, um als Mitglied der schreibenden Zunft einfach völlig unabhängig zu sein.


Ich persönlich ziehe es mittlerweile jedenfalls grundsätzlich vor, Texte von Leuten zu lesen, die bereit sind, ihr eigenes Geld auf ihre eigenen Recherchen zu setzen.


Vom Vorteil, weniger Leser zu haben als andere


Die Aktie, die ich in Monaco vorstellte, verdoppelte sich innerhalb einiger Monate. Langfristig dürfte sie noch wesentlich stärker steigen. Wer seinerzeit einstieg, muss sich eigentlich nur zurücklehnen und warten. Noch dazu musste man mit diesem Papier nicht einmal besonders große Risiken eingehen.


Und bevor Sie nachfragen: Nach dem Dinner in Monaco fiel die Aktie sogar erst einmal für zwei Wochen. Ich hielt die Teilnehmerzahl dieses Events bewusst überschaubar. Wenn sich zu viele Leser bei diesem Papier eingekauft hätten, hätten wir uns nur gegenseitig die Kurse verdorben. Auf diese Weise dagegen konnte jeder zu einem günstigen Kurs einsteigen. So sollte man ja sowieso nie einem steigenden Kurs hinterherlaufen. Fast immer gibt es nochmals eine Gelegenheit, später wieder zu niedrigen Kursen einzusteigen.


Diejenigen meiner Kontakte, die meinem Recherchepfad folgten, fanden die Veranstaltung jedenfalls rundum lohnenswert. Die Reisekosten waren mit dieser Aktie schnell wieder hereingeholt. Für mich wiederum war die Veranstaltung interessant, weil ich aus dem Kreis der Teilnehmer meinerseits wieder die eine oder andere interessante Anregung und Idee erhielt. Innerhalb eines erfolgreichen Netzwerkes lässt sich eben noch am besten Geld verdienen. Schließlich gibt es weltweit über 50.000 börsennotierte Aktien, und niemand kann unmöglich alle Aktien gleichzeitig verfolgen.


Einmal mehr ein Grund, eine Internetseite zu betreiben.


Auf Ihr Feedback kommt es an


Auf Undervalued-Shares.com veröffentliche ich Informationen, die ich aufgrund meines persönlichen Netzwerkes recherchiert habe.


Diese Informationen sind nicht - ich erwähnte es ja bereits - als Anlagerat im klassischen Sinne zu verstehen. Vielmehr sollten Sie die hier veröffentlichten Daten und Geschichten als Startpunkt für Ihre eigenen Recherchen verwenden. Dies vor allem auch, weil ich kein lizenzierter Anlageberater bin.


Falls Sie Hilfe benötigen, um Ihre Rente zu planen, sind Sie hier an der falschen Stelle. Wenn Sie ausschließlich Leuten vertrauen, die morgens im Anzug und mit Schlips ins Büro gehen, sind Sie hier ebenfalls schlecht aufgehoben. Einige meiner Geschichten sind im Dschungel recherchiert, wo sich ein Schlips nur als lästig erweisen würde.


Das Gleiche gilt für Leute, die heute eine Aktie kaufen und morgen mit 100% Gewinn verkaufen möchten. Bitte verlassen Sie diese Internetseite sofort. Es gibt genügend andere Dienste, die Ihnen per SMS eine Nachricht schicken, welche Aktie gerade die heiße Spekulation des Tages ist.


Was Sie dagegen auf dieser Internetseite finden werden, sind Beobachtungen und Informationen, die sie in dieser Form garantiert nirgendwo sonst finden können. Alle diese Informationen kommen lediglich mit der Einschränkung, dass sie von jemandem geschrieben sind, der durch eine rosarote Brille schaut. Manchmal zumindest. Das ist der große Nachteil, wenn man Berichte von Journalisten liest, die in ihren eigenen Empfehlungen engagiert sind.


Nutzen Sie diese Berichte als Inspiration, oder auch nur zu puren Unterhaltungszwecken. Im Gegensatz zur trockenen Materie anderer Börsenpublikationen kann ich Ihnen versprechen, dass Sie hier auch den einen oder anderen Investmentthriller nachlesen können.


Falls Sie nach diesen Warnungen noch immer in die Aktien investieren möchten, in die auch ich investiert bin, sollten Sie zuerst ein wenig Research betreiben. Ich gebe mir zwar allergrößte Mühe, meine Informationen nur aus zuverlässigen Quellen zu beschaffen. Aber ich kann letztlich für Nichts eine Garantie übernehmen. Abgesehen davon, mache ich (wie jeder andere Investor) gelegentlich schlicht einen Fehler. Wenn Sie also kaufen, was ich auch kaufe, sind Sie damit keinesfalls vor Verlusten geschützt. Caveat emptor!


Die einzige Garantie, die ich Ihnen an dieser Stelle gebe, ist, dass Sie von mir niemals mit Werbeschreiben zugeramscht werden. Wenn Sie sich für meinen Emailverteiler anmelden (über den Sie jeweils bei Erscheinen auf neue Artikel aufmerksam gemacht werden), dann können Sie sicher sein, dass ich diese Liste nie an andere Verlage verkaufe oder vermiete. Auch werde ich Ihnen keine Angebote anderer Unternehmen senden. Mit diesem Emailverteiler werden Sie ausschließlich auf neue Artikel und Studien, die auf dieser Seite erscheinen, aufmerksam gemacht.


Wieso Sie nur gelegentlich von mir hören werden


Auf dieser Internetseite werden Sie pro Jahr höchsten acht oder zehn größere Geschichten lesen. Ich glaube seit jeher daran, alle meine Eier in einen Korb zu legen - um anschließend besonders gut auf den Korb aufzupassen!


Mein eigenes Portfolio würde jedem Risiko-Controller den Schweiß auf die Stirn treiben. Für gewöhnlich setze ich große Summen auf einzelne Spekulationen. Auf diese Weise bin ich langfristig bislang noch immer am schnellsten nach vorne gekommen, was die Wertsteigerung meines Depots anbelangt.


So besitze ich einen rund 11%igen Anteil am deutschen Finanzdienstleister PEH Wertpapier. Ich könnte dieses Paket, selbst wenn ich es wollte, nicht einmal ansatzweise über die Börse verkaufen. Der Kurs würde sofort einbrechen. Ich sitze quasi auf der Aktie fest. Wie mein Schweizer Bankier einmal anmerkte, ist diese Position "immobilisiert". Der Vorteil dabei ist, dass ich gezwungen bin, die langfristigen Aussichten des Unternehmens im Auge zu behalten, anstatt mich von kurzfristigen Schwankungen aus der Ruhe bringen zu lassen. Größere Anteile zu kaufen und diese auch gemäß der Börsenrichtlinien zu melden, wird in Zukunft ein noch größerer Teil meiner Arbeit sein. Weil ich nach solchen Veröffentlichungen zwangsläufig Anfragen über den Grund dieser Investments erhalten, kann ich auch gleich auf meiner Internetseite darüber schreiben. Ein Grund mehr also, eine solche Seite zu betreiben.


Ich persönlich habe bislang noch niemanden gefunden, der mittels breiter Diversifikation ein Vermögen verdient hat. "Diversifikation" ist nach meiner Meinung eine der am häufigsten überschätzten Börsenstrategien. Breit zu diversifizieren, mag für den einen oder anderen Fall die richtige Strategie sein. Wer Verantwortung für eine Familie trägt, sollte keine zu großen Risiken eingehen. Wenn Sie aber an der Börse reich werden möchten, geht um das Eingehen von Klumpenrisiken kaum ein Weg vorbei. Fragen Sie einfach mal George Soros oder einen der anderen milliardenschweren Großspekulanten. Alle verdienten ihr Geld damit, an eine bestimmte Idee zu glauben und anschließend einen großen Einsatz darauf zu setzen.


Bitte wundern Sie sich also nicht, wenn diese Internetseite einmal zwei Wochen ruht. Vielleicht bin ich dann gerade im Hochland von Ecuador unterwegs, oder ich schreibe mein nächstes Buch. Ich kann mit meinem Laptop zwar eigentlich fast überall online gehen. Aber es gibt für alles ein Limit. Gelegentlich muss ich für meine Recherchen in Höhlen verschwinden oder im Meer abtauchen. Dann verschwinde ich - buchstäblich - vom Radarschirm.


Wenn Sie gerade mal wieder nichts von mir hören, betreibe ich Recherchen. Im Durchschnitt umrunde ich den Globus pro Jahr zwei Mal. Während dieser Ausflüge besuche ich Kontakte, schaue mir Immobilien an oder probiere die Produkte von börsennotierten Unternehmen aus. Vom Büro aus könnte ich diese Arbeit schlicht nicht erledigen. Zudem hätte ich für diesen kreativen Teil meiner Arbeit schlicht keine Zeit, wenn ich für einen abo-basierten Börsenbrief jede Woche eine neue Ausgabe liefern müsste.


Wenn Sie also irrsinnig genug sind, dort zu investieren, wo ich auch investiere, sind Sie letztlich immer auf sich alleine gestellt. Ich beantworte alle Leseremails, kann aber nie garantieren, dass ich nicht einmal ein oder zwei Wochen auf mich warten lasse (wenn ich gerade ein neues Buch schreibe, verschwinde ich mitunter sogar mal für vier Wochen am Stück von der Bildfläche). Bitte betrachten Sie diese Seite nicht als Tippdienst, der Ihnen beim Kauf und Verkauf die Hand führt. Diese Aufgabe kann und will ich nicht übernehmen.


Vielleicht haben Sie mich an dieser Stelle auch längst für verrückt erklärt. Ich warte noch immer darauf, dass endlich einmal jemand damit anfängt, alle meine besprochenen Aktien leer zu verkaufen - um anschließend zu sehen, wie gut man fahren würde, wenn man das Gegenteil dessen tut, was ich tue. Sie können mich auch gerne einfach als Kontraindikator benutzen.


Ob Sie es glauben oder nicht, ich setze mich gerne der Kritik anderer Leute aus. Wie jeder gute Investor, will ich auch verstehen, was GEGEN ein Investment in eine bestimmte Aktie spricht. Jedes Mal, wenn ich wieder einen neuen Bericht auf dieser Seite veröffentliche, gibt es auch reihenweise Leser, die nicht mit meiner Meinung übereinstimmen. Solches Feedback hilft mir nachzuprüfen, ob ich bei meinen Recherchen eventuell einen Aspekt übersehen habe.


Wenn Sie also dahingehend gewogen sind, senden Sie mir bitte eine Email an swen.lorenz@undervalued-shares.com


Falls auch sonst nichts dabei herauskommt, finden Sie diese Internetseite hoffentlich unterhaltsam. Wenn Sie sie sogar noch für nützlich oder geldwert halten, hätte sich meine Arbeit gleich doppelt bezahlt gemacht.


Mit besten Grüßen

Swen Lorenz signature

Swen Lorenz



P.S.: Hatte ich schon meine Bücher erwähnt? Und die Special Edition, die ich zu gemeinnützigen Zwecken auflege und verkaufe? Letzteres liegt mir persönlich am Herzen. Bitte schauen Sie doch einfach einmal unter "Special Edition" in die entsprechende Sektion dieser Internetseite. Ein solches Buch werden Sie garantiert bei keinem anderen deutschen Börsenautor finden. Last but not least, bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Nutzungsbedingungen meiner Internetseite zu lesen.